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Sukker-Raffinaderie, Kopenhagen |
1755 übernahm der dänische König die “Westindisch-Guineische Compagnie” mit vier großen Zuckerplantagen. Auch eine Zuckerraffinerie in Kopenhagen gehörte dazu. Die Plantagen und die Raffinerie sollten verpachtet oder verkauft werden, doch es wurden nur unbefriedigende Gebote abgegeben. Erst 1763 erwarb Baron Schimmelmann diese Besitzungen. Innerhalb kürzester Zeit baute er sie in seinen holsteinisch-dänischen Industriekomplex ein. Den in Westindien produzierten Zucker raffinierte Baron von Schimmelmann in seiner Kopenhagener Raffinerie, die zu den größten Zuckerfabriken Nordeuropas wurde. 1768 erteilte der König dem Baron von Schimmelmann, seinem treuen Finanzberater und Schatzmeister, ein Privileg für die Raffinerie: die Befreiung von Steuern und Zoll, freier Absatz in Dänemark, Norwegen, Schleswig und Holstein. Dafür verpflichtete sich Schimmelmann nur Rohzucker aus den dänischen Kolonien zu verarbeiten. Der immer mehr verblassende Stern der ehemaligen Kolonialmacht Dänemark führte 1812 zur Stilllegung der Zuckerraffinerie. Schimmelmann überlegte nun, sie durch eine neue Aktiengesellschaft wieder in Betrieb zu nehmen. Am 5.1.1813 wurde der Staatsbankrott erklärt und eine Währungsreform durchgeführt. Der Finanzminister, Baron Schimmelann wurde abgelöst. Anstelle des alten Reichsthalers wurde der neue Reichsbankthaler geschaffen. 1822 wurde die Schimmelmann’sche Zuckerraffinerie verauktioniert. |
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Zählerstand seit dem 27.1.2010:
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